Die Wurzel | Kurzgeschichte

Es war ein Sonniger Samstag Morgen als ich zu einem Fußballspiel eingeladen wurde, erschien.
Ich sagte meiner Mannschaft, ich würde gern ein Tor schießen um meine Familie stolz zu machen und den Wasserfall zu spüren.
Pure Arroganz wurde mir unterstellt, wie ich es wagen könnte, das ich glauben würde ein Tor zu schießen.
Auf dem Fußballplatz, welcher auf einem Campingplatz stattfinden sollte war meine ganze Familie versammelt, um mich anzufeuern,
Sie hatten extra T-Shirts mit meinem Namen „Jochen“ an, in welchen ich mich wiederspiegelte.
Mein Bruder, war noch ein Kind, welcher
mich mit einem gelben Luftballon in der Hand anfeuerte und mir Mut zusprach.
Das Spiel begann, als plötzlich ein Mannschaftskollege mir in die Kacken trat.
„Aua, was soll das?“
„Wir alle wollen nicht, das du ein Tor schießt!“
„Warum?“ war meine verblüfte Antwort, doch er blieb stumm.
Die Minuten vergingen und durch ständige Fouls gelang es mir nicht, ein Tor zu erzielen und halbwegs dem Spiel zu folgen.
Die Halbzeit bracht an und wir machten eine Pause, ich ging zu meiner Familie, welche vor mir stand und mir zurief,
„Der Wasserfall!“
Mit Tränen in den Augen und voller Tatendrang hörte ich auf den Piff des Schiedsrichters, welcher die nächste Halbzeit einläutete.
Meine Teamkollegen sahen mich nur mit versteinerter Miene an.
Das Spiel begann und mein Bruder rief mir zu: „Du wirst es schaffen!“ Glaub an Dich!
Dieser Rückenwind brachte mir neuen Mut und die Entschlossenheit es allen zu zeigen.
Ich eroberte schweren Fußes den Ball und schoss in den linken Winkel des Tores.
Der Jubel von den umstehen , mir herzlich zugewandten Menschen war grenzenlos.
Ich hatte es geschafft!
Wir gewannen das Spiel und ich wurde von einem Gegnerischen Mitspieler gefragt, von welchem Wasserfall ich immer wieder
gesprochen habe, ich zeigte darauf und es wurde allen klar, das ich von keinen teuren Urlaub in der Südsee gesprochen habe,
sondern den Bach Gegenüber des Sportplatzes.
Ich wurde auf einmal mit sanften Augen von allen Beteiligten angesehen und zusammen verbrachten wir einen schönen Tag am Wasser.
Meine Familie war sehr stolz in diesem Moment auf mich, was mir Wärme und Zuneigung bescherte – Ein tolles Gefühl!
Doch da war noch was, mein Papa hatte eine Wurzel in der Hand, welche wie er sagte ein Baum werden würde und ob ich nicht Lust hätte, Ihn mit Ihm zusammen einzupflanzen?
Ich nahm meinen Papa ganz fest in die Arme und weinte für Glück.

Dann wurde ich wach und der Traum war vorbei, doch die Tränen wurden stärker.

Veröffentlicht von Der Klang der Stille

Aus dem schönen Köthen, nach einer entspannten Kindheit/Jugend nach Hannover gezogen. Hier lebe und arbeite ich als Erzieher.

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